Rezension | ‚Ein deutsches Mädchen‘ von Heidi Benneckenstein

Sie sitzen mitten unter uns, sind Nachbarn, Bekannte aus dem Sportverein oder vielleicht auch die Dame an der Supermarktkasse. Sie geben sich nicht immer offen zu erkennen und verbreiten dennoch in geheimen Foren und auf dubiosen Veranstaltugen ihr braunes Gedankengut. Nationalsozialisten hat man früher an optischen Gesichtspunkten ganz gut festmachen können, während sie sich nun mittlerweile hinter

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Haus & Garten | ‚Mein wunderbarer Blumengarten‘ von Erin Benzakein

Ich liebe meinen Garten und üppige Blumenbeete im Sommer sind ein wundervoller Anblick. Aus diesem Grund konnte ich auch nicht an diesem tollen Buch vorbeigehen, das sich genau damit beschäftigt. Erin Benzakein ist die Gründerin der Floret Farm in Mt. Vernon in Washington, USA. Dort züchtet sie jedes Jahr eine riesige Auswahl an Blumen und wurde für ihre Arbeit schon mit zahlreichen Preisen geehrt bzw. in viele Zeitschriften, auf Webseiten und in Büchern vorgestellt. Mit diesem Buch gibt sie ihr ganzes Fachwissen zu Anbau, Pflege und Ernte von Schnittblumen weiter und inspiriert jeden Gartenliebhaber sich ein eigenes blumiges Paradies zu schaffen.

Entdecken neuer Möglichkeiten

Das Buch ist aufgeteilt ist die vier Jahreszeiten und einem zusätzlichen Extrakapitel zum Thema Grundlagen. Hier erfährt man beispielsweise, wie man ein Beet plant, welche Blumen zusammen passen und welches Werkzeug unbedingt benötigt wird. Die Grundlagen sind wunderbar einfach und verständlich verfasst und tolle Fotos lockern das ganze Buch auf. Im ersten Kapitel konnte ich selbst viel wissenswertes mitnehmen und bekam einige Inspirationen, wie man aus wenig Platz möglichst viel herausholen kann und eine reiche Ernte sicher ist. Viele Punkte werden auch in einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit anschaulichen Bilder gezeigt und sind somit für wirklich alle verständlich. Man muss keinesfalls ein erfahrener Gärtner sein, um einen tollen Blumengarten zu planen.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

In den unterschiedlichen Jahreszeitenkapiteln geht die Autorin auf eine breite Auswahl an Frühjahrblumen ein, zeigt eine große Menge an verschiedenen Sorten, schreibt über die richtige Pflege und gibt zudem auch Tipps, wie die einzelnen Blumen länger in der Vase frisch bleiben. Selbst zum Thema Gemüse gibt es ein paar Seiten und dann natürlich einfache und verständnissvolle Anleitungen, wie man großartige Blumenarrangements zaubert. Außerdem wird hier auch noch einmal deutlich, dass jede Jahreszeit ihre schönen Seiten und Besonderheiten hat. Selbst im Winter lässt sich einiges aus einem guten Garten herausholen. Am Ende des Buches findet sich noch eine tolle Auflistung an Bezugsquellen aus Deutschland für Gartenzubehör, Samen und Stauden.

Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall eine Bereicherung im Regal. Selbstverständlich habe ich auch die typischen Gartenratgeber, die jeder kennt. Dieses Buch beinhaltet aber mindestens genauso viel Wissen, ist super verständlich verfasst und bietet zudem auch noch eine Menge Inspiration, was man mit den tollen Schnittblumen alles anstellen kann.

Fazit

‚Mein wunderbarer Blumengarten‘ ist ein wundervolles Buch und für jeden Gärtner und Blumenliebhaber eine Pflichtlektüre. Es ist viel schöner aufgemacht, als ein klassischer Gartenratgeber und bietet dennoch wertvollen und tollen Inhalt. 

Mein wunderbarer Blumengarten von Erin Benzakein – DVA – ISBN 978-3-421-04088-6 – 308 Seiten – Gebundene Ausgabe – 32 Euro

Monatsrückblick | März 2018

Wahrscheinlich gab es hier noch nie einen so verspäteten Rückblick, aber momentan bin ich noch nicht wieder in meiner Blogroutine angekommen. Macht aber nichts, denn das wird sicherlich wieder besser. Gelesene Bücher gibt es genug, aber aktuell fehlt mir die Lust die passenden Beiträge dazu zu verfassen und deshalb ist es hier momentan ziemlich ruhig. Das wird aber sicherlich wieder besser, wenn meine Frühjahrsmüdigkeit verflogen ist und ich wieder richtig durchstarten werde.

Gelesenes

Eine Übersicht meiner Bücher findet ihr übrigens auch hier HIER. Sollte bereits eine Rezension geschrieben sein, dann ist sie dort verlinkt.

Gut & Schlecht

Mit ‚Stell dir vor, du wachst auf‘ von Michael Kurth aka Curse habe ich den März begonnen und hatte gleichzeitg ziemlich hohe Erwartungen. Ich höre ziemlich gerne seinen Podcast und habe mir vom Buch viel versprochen und wurde glücklicherweise auch nicht enttäuscht. Dem folgte ‚Frau Maier wirbelt Staub auf‘ von Jessica Kremser. Ich folge Frau Maier jetzt schon durch mehrere Bände und hänge mittlerweile ein wenig an der Omi mit detektivischem Spürsinn. Am Ende war es aber dennoch nicht das beste Buch der Reihe. Mit ‚Das geheime Lächeln‘ von Bettina Storks wurde ich dann wieder Entschädigt. Diese Autorin beherrscht das Schreiben einfach und hat mich bisher immer überzeugt.

Zusammengefasst

Im März stand alles im Zeichen der Neuorientierung und deshalb hatte ich wenig Zeit für Blog und Bücher und mich ganz auf andere Dinge konzentriert. Mittlerweile bin ich ein wenig mehr in meinem neuen Leben angekommen und freu mich auf den restlichen April und den Frühling.

Postdschungel

Im März gab es auf dem Blog auch wieder einiges zu lesen. Juliana vom Blog Wunderliteratur war bei mir zu Gast. Das Interview lohnt sich. Dann durfte ich endlich meine Freude über das wunderbare Buch ‚Dunkelgrün fast schwarz‘ von Mareike Fallwickl zum Ausdruck bringen. Weshalb mir das Buch so gut gefallen hat, könnt ihr in der Rezension nachlesen. Und wer Fernweh hat, der sollte unbedingt mal einen Blick in das tolle Buch ‚Meeresrauschen‘ riskieren. Der nächste Urlaub wird garantiert sofort gebucht.

Monatsimpressionen

(mehr auf Instagram)

Wie war der März bei euch? Was war Gut? Was war Schlecht? Welche Bücher haben euch begeistert?

Essen & Trinken | ‚halb zehn – Das Frühstückskochbuch‘ von Agnes Prus

Autorin Agnes Prus hat Kunstgeschichte studiert, experimentiert aber mittlerweile lieber in der Küche und kreiert neue Rezepte. Mit ‚halb zehn‘ hat sie ein außerordentlich schönes Frühstückskochbuch auf den Markt gebracht, das Lust macht den Tag entspannt zu beginnen und mit einem guten Frühstück zu zelebrieren. Yelda Yilmaz steuerte die zauberhaften Foodfotos bei, die diesem Buch den letzten Schliff geben. Weshalb ich dieses Buch so unglaublich toll finde, könnt ihr nun im Folgenden nachlesen.

Frühstück ist fertig

Die Zeiten, in denen man mich unter der Woche entspannt an einem Frühstückstisch vorfindet, sind eher rar gesät. Ich war schon immer der Typ, der morgens eher nichts essen konnte und vor neun Uhr noch nicht im Traum daran dachte sich ein Frühstück zuzubereiten. Blöderweise sitze ich um genau die Zeit bereits im Büro und habe keine Zeit mehr leckere Dinge in der Küche zu zaubern. Ausgiebiges Frühstück ist bei mir immer auf die Wochenenden beschränkt. Dennoch würde ich nicht auf dieses Buch verzichten wollen. Was ich an den normalen Wochentagen nicht habe, liebe ich am Wochenende umso mehr. Hier habe ich auch die Zeit, mal länger in der Küche zu stehen oder einen Brunch für Freunde zu organisieren.

Außerdem: Wer hat denn festgelegt, dass man Gerichte aus einem Frühstückskochbuch nur zum Frühstück zubereiten darf? Ein Pilz-Kräuter-Omelett mit Bacon schmeckt auch prima als Abendessen und selbst gemachtes Sauerteigbaguette oder Bagels sind die perfekte Begleitung zum nächsten Grilldate bei Freunden. Ganz abgesehen davon, dass man manche Dinge auch prima einen Tag zuvor vorbereiten und am nächsten Tag mit ins Büro nehmen kann. Es gibt also keinen Grund kein Frühstückskochbuch zu mögen.

Was findet man im Buch?

Wie gerade eben schon erwähnt, deckt dieses Buch die ganze Bandbreite von Frühstück ab. Egal ob man eher süß oder herzhaft mag, man wird hier sicher etwas für sich finden. Rezepte für Roggen-Körner-Brot, Brioche oder Bananen-Erdnuss-Brot mit Schokolade sind hier ebenso zu finden, wie Stulle mit Kichererbsen-Nori-Aufstrich und eingelegten Rote-Bete-Eiern, Rucola-Kräuter-Waffeln mit Käse und Spiegelei, Blaubeer-Pancakes mit Zitronen-Vanille-Joghurt, Griesbrei mit Erdbeerkompott, Orangen-Zitronen-Marmelade oder Schoko-Chai. Die Auswahl ist unglaublich groß und von leicht, bis etwas aufwendiger, ist wirklich alles dabei.

Abgedeckt werden unterschiedliche Kategorien. Von „Brot, Brötchen & weiteres Gebäck“, über „Hefeschnecken, Muffins & süßes Gebäck“, „Sandwiches, Stullen & Toasts“, „Ei, Ei, Ei..“, „Pancakes & Waffeln“, „Müsli, Porridge & Obst im Schälchen“, bis zu „Aufstriche, Marmeladen, Soßen & Dips“ und „Kaffee, Saft & noch mehr Getränke“ ist echt alles vertreten.

Beschreibung & Zutaten

Die Autorin hat für dieses Buch auch ein kleines Eingangsplädoyer mit der Überschrift „Ein Herz für Zucker und Gemüse“ verfasst. Dieser Titel sagt bereits alles über dieses Buch aus, denn hier findet sich ein Mix aus allem und auch auf Zucker wird nicht verzichtet. Ein schöner Grundgedanke, wie ich finde. Um die Autorin kurz zu zitieren: „Übrigens: Studien legen nahe, dass für die Gesundheit entscheidender ist, mit welcher Freude und in welchem Umfeld man sein Essen genießt, als das, was man da eigentlich zu sich nimmt.“ Das es nicht jeden Tag das karamellisierte Hefebrot sein soll ist klar, aber hin und wieder darf man sich das durchaus gönnen und eben genießen. Damit man auch weiß, was weniger gesund ist, sind unter allen Rezepten die Nährwerte angegeben. Alle Gerichte sind zudem mit wunderschönen Foodfotos bebildert, mit Portionsangaben versehen und alle Zubereitungsschritte sind verständlich verfasst. Zeitangaben fehlen leider, diese muss man sich selbst errechnen bzw. einschätzen. Die verwendeten Zutaten sind alle in einem normalen und gut sortierten Supermarkt zu bekommen und viele Rezepte lassen zudem Spielraum, um Zutaten zu tauschen oder abzuändern. Ein gut sortiertes Register am Ende macht die Suche nach dem richtigen Rezept ziemlich leicht. Man kann hier nämlich auch nach einzelnen Zutaten suchen und entdeckt so schnell passende Rezepte.

Das Probekochen

Ich habe das Gericht gewählt, dem die Fotogenität auf jeden Fall fehlt. Dafür war es aber umso leckerer. Griechisches Rührei mit geriebener Tomate und Feta (von Seite 130) ist eine Variante, die ich so noch nie probiert habe, die es aber ganz sicher wieder geben wird. Warum genau habe ich mein Rührei je anders gegessen?

Und sonst noch?

Natürlich ist dieses Frühstückskochbuch nicht das erste auf dem Markt und natürlich kann man sich fragen, ob man das überhaupt braucht. Wer diesen Beitrag bis zum Ende gelesen hat, der ist aber wohl jemand, den Kochbücher interessieren und daher kann ich nur empfehlen, dass man in dieses Buch zumindest einen Blick hineinwirft. Natürlich kann man vieles im Internet nachlesen und auch dort entsprechende und ähnliche Rezepte finden. Aber mal im ernst: Es geht hier um Bücher! Und es gibt wohl kaum etwas Tolleres, als ein (Koch-)buch in Händen zu halten und sich durch die wundervollen Gerichte (oder Geschichten) zu blättern. Bitte entschuldigt an dieser Stelle meinen Anfall von großer Buchliebe, aber ihr könnt das sicher nachvollziehen, sonst wärt ihr schätzungsweise gar nicht erst hier.

Fazit

Auch wenn man nicht täglich so ausgiebig frühstückt, sollte man sich dieses Buch unbedingt einmal ansehen. Viele Rezepte funktionieren auch zu anderen Gelegenheiten perfekt und der nächste Sonntagsbrunch bekommt ganz sicher ein tolles Upgrade, wenn man Rezepte aus diesem Buch beisteuert. Frühstücksliebe deluxe! Blättert unbedingt einmal rein.
halb zehn – Das Frühstückskochbuch von Agnes Prus – Stiftung Warentest – 240 Seiten – ISBN 978-3-86851-476-6 – Hardcover – 34,90 Euro

Reisen & Entdecken | ‚Meeresrauschen – Vom Glück, am Wasser zu sein‘

Dieses Buch schlummert schon längere Zeit im Regal und so oft wollte ich euch davon erzählen. Dann kam der Winter und irgendwie fühlte es sich nicht mehr richtig an, dieses Buch hier vorzustellen. Heute sitze ich bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse und träume vom Meer und dieses Buch passt so perfekt in den Moment, dass ich euch unbedingt davon erzählen muss. Der Dumont Reiseverlag (nicht zu verwechseln mit dem Dumont Buchverlag – das sind zwei verschiedene Dinge!) hat mit diesem Schmuckstück ein grandioses Buch erschaffen. Es hat in meinen Augen überhaupt nichts mit einem klassischen Reiseführer zu tun und ist irgendwie dennoch genau das. Warum das so ist und was mich besonders begeistert, verrate ich euch jetzt.

Es gibt viele Gründe warum das Meer glücklich macht

Meer ist nicht gleich Meer und dennoch hat das Wasser für uns alle eine beruhigende und entschleunigende Wirkung. Egal ob wir uns an der Nordsee den Wind um die Ohren wehen lassen, am Mittelmeer entspannen oder die tosenden Wellen des Atlantiks beobachten. Überall auf der Welt gibt es tolle Orte, die ihren Reiz haben und einen Besuch wert sind. Dieses Buch versteht sich als Reiseführer zu all diesen Orten und zeigt auf wundervolle Art und Weise die Besonderheiten der einzelnen Regionen auf. Dabei hat es für mich aber so viel mehr Charme, als ich das bisher von anderen Reiseführern gewohnt war.

Wir starten an der Ostsee und besuchen einige tolle Orte, die mit ihrem besonderen Charme überzeugen. Wundervolle Reisefotografien und tolle Texte begeistern und laden dazu ein, all diese Orte tatsächlich zu besuchen. Die Autoren verraten immer wieder besondere Geheimtipps, weisen auf tolle Orte hin oder streuen zwischendurch kurze Interviews ein. Zum Beispiel mit Oliver Lück, dem Flaschenpost-Experten oder dem Forschungstaucher Uli Kunz. Wenn wir die Ostsee verlassen, dann geht es weiter an die Nordseeküste. Jütland, Sylt, Amrum und viele Orte mehr sind auf unserer Landkarte vermerkt.

Jeder Abschnitt beginnt mit den Koordinaten des jeweiligen Ortes. Das Buch besticht durch eine wundervolle optische Gestaltung, die sich sowohl in den tollen Bildern als auch wundervollen Grafiken, Infokästen und auch Schriftarten widerspiegelt. Alleine das Durchblättern ist schon eine Wohltat für die Augen und die Seele. Wenn wir an der Nordseeküste entlanggereist sind, dann geht es weiter an den Atlantik. Kleine unbekannte Städtchen und große Regionen, die man unbedingt sehen sollte. Genau das gefällt mir auch so besonders an diesem Buch. Man findet hier keine reinen Touristenorte, sondern eben auch die besonderen Geheimtipps und kleinen Orte mit Charme, die man zuvor gar nicht auf dem Schirm hatte. Auf den Atlantik folgt dann übrigens das Mittelmeer und weitere traumhafte Orte.

Ich könnte jetzt noch ewig so weiterschreiben und werde mich am Ende doch wiederholen. Ich kann nichts anderes sagen, als dass dieses Buch ein Traum ist. Wer gerne reist, andere Orte sieht und entdeckt und eine besondere Liebe zum Meer hat, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall unbedingt näher anschauen. Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen. Selbst wenn man nicht alle vorgestellten Orte besuchen kann, so ist es in schweren Zeiten ein besonderer Seelenschmeichler. Wenn der Frühling mal wieder auf sich warten lässt, kann man sich prima an andere Orte träumen, in Gedanken tolle Küsten entlang spazieren und seinen nächsten Urlaub planen.

Und weil ich es jetzt nicht lassen kann, möchte ich euch unbedingt noch mit ein paar Bildern von diesem tollen Buch begeistern und euch eine Portion Meer vorbeischicken.

Fazit

Wer ebenso verrückt ist nach Meer und schönen Orten auf der Welt, der sollte sich dieses Buch unbedingt näher ansehen. Es macht sich hervorragend im Bücherregal und ist eine absolute Herzensempfehlung meinerseits.

Meeresrauschen – Vom Glück, am Wasser zu sein – Dumont Reiseverlag – 272 Seiten – ISBN 978-3-7701-8221-3 – Gebundene Ausgabe – 26,90 Euro

Rezension | ‚Dunkelgrün fast schwarz‘ von Mareike Fallwickl

Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht. 

Deshalb sollte man Bücher lesen

Endlich kann ich euch von diesem Buch erzählen, das ich schon vor Wochen gelesen habe und zu dem ich die ganze Zeit nichts sagen dufte. Ich habe das Gefühl, dass ich diesem Buch mit keinem meiner Worte auch nur im Ansatz gerecht werde und so ist diese Besprechung mit Sicherheit nicht die beste und fundierteste, die ihr zu ‚Dunkelgrün fast schwarz‘ finden könnt. 
Am Ende ist es aber auch egal, denn nur die Grundbotschaft ist wichtig. Eigentlich könnte ich auch in Endlosschleife nur einen Satz wiederholen und er würde das wichtigste beinhalten, was man zu diesem Buch sagen muss: Kauft es! 
Ich hatte großen Respekt, als ich begann in diese Geschichte einzutauchen. Wenn man die Autorin kennt, dann ist das nämlich immer so eine Sache. Was mache ich, wenn es mir am Ende nicht gefällt? Aber glücklicherweise hat Mareike Fallwickl ein großartiges schriftstellerisches Talent und hat mich von der ersten Seite an nicht mehr losgelassen. Ich hatte kurze Nächte, tiefe Augenringe, keine Zeit für das Abendessen und war für ein paar Tage nicht mehr ansprechbar, als ich dieses Buch in der Hand hielt. Das alles hat sich jedoch so unbedingt gelohnt. 
Ich wusste eigentlich gar nicht, wohin mich diese Reise führt, was am Ende herauskommt, wo die Fäden zusammenlaufen. Aber letzten Endes war es auch egal, denn ich habe mich einfach in dieser Geschichte fallengelassen, eingelassen auf Mareikes großartiges erzählerisches Talent und bin Motz, Raf und Jo gefolgt. Großartige Figuren, die wunderbar ausgearbeitet waren und unterschiedlicher nicht hätten sein können. Gerade gegen Raf entwickelt man im Lauf der Handlung eine gewisse Abneigung und ist gleichzeitig dennoch so unglaublich fasziniert von seinem Handeln und seiner präsenten Ausstrahlung. 
‚Dunkelgrün fast schwarz‘ wird in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Dreiecksgeschichte, die von Freundschaft, Verrat und Liebe erzählt ist dabei so unglaublich fesselnd, spannend und durchaus auch emotional, dass sie den Leser ganz gewiss nicht kaltlassen wird. Man durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, wird gefordert, mitgerissen, ist fasziniert, geschockt und wütend. Manchmal auch alles gleichzeitig. Es ist große Kunst, wenn es ein Autor schafft, den Leser so für sich zu gewinnen. Wenn man seine Haltestation verpasst, die Nächte durchmacht, obwohl man todmüde ist, wenn man an nichts anderes denken kann und unbedingt wissen muss, wie diese Geschichte weitergeht. All das ist mir bei diesem Buch passiert. 
Ich will es hinausschreien, jedem von diesem Buch erzählen, es empfehlen und hoffe, dass ‚Dunkelgrün fast schwarz‘ viele Leser findet, die genau das empfinden, was ich empfand. Dieses Buch ist ein Beispiel dafür, weshalb Literatur gut ist, warum ich ohne Bücher nicht leben kann und will. Wie oben bereits erwähnt, ist meine Besprechung bestimmt nicht die fundierteste. Zahlreiche Literaturkritiker können das besser. Meine Begeisterung ist jedoch nicht in Worte zu fassen, meine Liebe zu diesem Buch ungebrochen und meine Hochachtung vor Mareike unglaublich groß. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Oder doch: Kauft es! Lest es! Und zwar sofort! 

Fazit 

Wer mal wieder ein Buch lesen möchte, das auf allen Ebenen fordert, ein Wechselbad der Gefühle durchleben lässt, brillant geschrieben ist, mit grandiosen Figuren aufwarten kann, schlaflose Nächte beschert und mich auf allen Ebenen begeistert hat, dann sollte man zu diesem greifen. Kaufen! Lesen! Begeistert sein! 

Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl – Frankfurter Verlagsanstalt –  480 Seiten – ISBN 978 3 627 002 480 – Hardcover – 24,- Euro 

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Buchblog-Juwelen | Wunderliteratur

Manchmal meint man ja, man könnte gar keine weiteren tollen Buchblogs entdecken. Aber das stimmt nicht. Da draußen gibt es so viele unglaublich tolle Seiten, das mir das Material für diese Serie wohl nie ausgehen wird. Heute stelle ich euch Juliana von Wunderliteratur näher vor und freue mich sehr, dass sie meine Fragen beantwortet hat. Wenn ihr diesen tollen Blog noch nicht kennt, dann müsst ihr unbedingt mal dort vorbeischauen.
Liebe Juliana, dass Bücher einen ziemlich großen Platz in deinem Leben einnehmen ist allgemein bekannt. Schließlich bloggst du sogar darüber. Kannst du dich noch daran erinnern, welches Buch deine Liebe zur Literatur so richtig entfacht hat und seit wann du den Büchern verfallen bist?
Für viele mag das eine sehr leicht zu beantwortende Frage sein, mir fällt es allerdings ziemlich schwer ein bestimmtes Buch zu benennen, mit dem alles angefangen hat. Bücher nehmen schon immer einen besonderen Platz in meinem Leben ein. Früher waren es die unvergleichlichen Geschichten von Astrid Lindgren. Heute sind es Bücher wie Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara oder Das größere Wunder von Thomas Glavinic, die mich herausfordern und gefangen nehmen. Ich kann mich ehrlich gesagt an keine Zeit erinnern, zu der ich nicht ein Buch nach dem anderen gelesen habe. Ohne Unterlass.
Du bloggst erst seit relativ kurzer Zeit auf „Wunderliteratur“ über Bücher. Wie kam es dazu? Und warum „Wunderliteratur“?
Vermutlich war es vor allem der Wunsch nach einem Neuanfang. Ich hatte mehr und mehr das Gefühl, dem alten Blog mit dem Namen „Book Experiences“ entwachsen zu sein. Es fühlte sich nicht mehr richtig und passend an. „Wunderliteratur“ stellt eine enge Verbindung zu einem meiner Lieblingsbücher, dem oben bereits erwähnten Das größere Wunder, her. In diesem Buch nimmt der Protagonist Jonas an einer waghalsigen Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Die Texte auf „Wunderliteratur“ drehen sich in erster Linie um Literatur, die mich ebenso an gewisse Grenzen bringt. Geschichten, die mich bewegen und die in irgendeiner Form Einfluss auf mich und mein Denken ausüben, die möglicherweise den sprichwörtlichen Horizont erweitern, die mir neue Perspektiven aufzeigen oder auf andere Weise mich und mein Leben bereichern.

Hast du es jemals bereut mit dem Bloggen angefangen zu haben und was liebst du am Bloggen am meisten?
Bisher habe ich es keine Minute lang bereut. Wie könnte ich auch. Ich liebe nicht nur das Lesen selbst, sondern empfinde es auch als riesige Bereicherung über Bücher zu sprechen. Insbesondere bei Geschichten, die mir so viel bedeuten, dass ich jedem davon erzählen möchte. Welche Gefühle oder Erkenntnisse hat ein Buch bei mir ausgelöst? Was hat anderen daran besonders oder weniger gut gefallen? Und nicht zuletzt ist dieser Austausch über den Blog auch die Gelegenheit, wertvolle Buchtipps von anderen zu bekommen und anderen Menschen Bücher ans Herz zu legen.
Wie integrierst du den Blog in dein Leben? Gibt es feste Zeiten in denen du schreibst? Arbeitest du mit einem Redaktionsplan? Machst du dir viele Gedanken und Notizen? Oder legst du einfach los, wenn du Lust und Zeit hast?
Schon mehrmals habe ich den Versuch hinsichtlich eines Redaktionsplans gestartet und ebenso oft bin ich damit gescheitert. Deshalb setze ich mich am allerliebsten dran, wenn mir danach ist. Spätestens dann, wenn mir die Ideen unaufhaltsam durch den Kopf schwirren und die Gedanken zu laut werden, ist es an der Zeit, darüber zu schreiben.
 
Woher nimmst du die Ideen für deine Blogbeiträge? Und wie viel Zeit investierst du eigentlich in deinen Blog?
Da ich wie gerade beschrieben das Schreiben eher spontan in meinen Alltag integriere, kann ich gar nicht genau sagen, wie viel Zeit ich damit verbringe. Die besten Ideen kommen mir meist in den ungünstigsten Momenten. Nämlich gerade dann, wenn ich gerade kein Notizbuch zur Hand habe oder generell keine Zeit finde, um es umzusetzen. Es betrifft vor allem Bücher, die sich in meinem Kopf und Herzen eingenistet haben. Bei denen dringender Redebedarf besteht. Oder es sind Themen, die ich irgendwo anders aufgeschnappt habe, die mich aus anderen Gründen interessieren und bewegen.
Was bedeutet Lesen für dich und wie und wo liest du am liebsten?
Lesen ist für mich vor allem eins: Eine Bereicherung! Es ermöglich mir über den Tellerrand hinauszublicken, mehr über Menschen und ihre Lebensgeschichte zu erfahren, neue Gesichtspunkte kennenzulernen und mich aus dem Alltag heraus und hinein in andere Welten fallen zu lassen. Lesen kann ich überall. Das Haus verlasse ich sowieso grundsätzlich nicht ohne Buch, auch wenn ich nur kurz mit dem Auto zur Bahnhaltestelle fahre, um meinen Freund abzuholen. Früher habe ich nach der Schule auf dem Heimweg während des Laufens meine Nase ins Buch gesteckt. Und auch heute möchte ich wieder verstärkt jede freie Minute zum Lesen nutzen. Egal wo, egal wann.
Was sind Bücher für dich?
Bücher sind für mich nicht mehr wegzudenken. Wer nicht liest, verpasst was!
Wer nicht liest, verpasst was!
Genauso wichtig wie der Blog selbst, ist mittlerweile auch Social Media. Welche Plattformen nutzt du? Welche magst du am meisten? Und welche Erfahrungen hast du gemacht?
Social Media gehört nach meinem Verständnis heute fast schon automatisch dazu. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Facebook und ich nicht mehr zusammenpassen. Eigentlich ist das schon länger der Fall und vor kurzem habe ich mich schließlich davon getrennt. Dass ich mir inzwischen sogar vornehmen muss, nicht gleich nach dem Aufwachen die Instagram App zu öffnen, spricht wahrscheinlich Bände. Ich liebe Bilder, die schön anzusehen sind und mag die Vielfalt an Inspirationen, die man dort findet. Instagram ist unkompliziert, schnell und macht Spaß! Bei Twitter bin ich ebenfalls zu finden, hier bin ich aber nicht ganz so aktiv wie manch andere.
Liest du Bücher auch zweimal oder würde das für dich nicht in Frage kommen?
Wenn ich mich richtig entsinne, habe ich in meinem ganzen Leben bislang nur ein Buch zweimal gelesen. Wenn man mal von den Kinderbüchern früher absieht. Einerseits überkommt mich manchmal das Bedürfnis, Lieblingsbücher nochmal zu lesen. Andererseits finde ich nicht die Zeit dafür und richte meinen Blick viel lieber auf die zahlreichen Bücher, die noch ungelesen im Regal stehen oder die neu erschienen sind und mich brennend interessieren.
Rezensionen sind ja das Mittel der Wahl um andere von bestimmten Büchern zu überzeugen. Schreibst du sie gerne? Und wie sieht es mit Verrissen aus? Für dich ein notwendiges Übel oder lässt du diese gar ganz weg?
Rezensionen sind für mich, auch wenn es häufig nur wenige Reaktionen in Form von Kommentaren gibt, ein zentraler Bestandteil beim Bloggen. Bei manchen Büchern fällt es mir schwerer als bei anderen, die richtigen Worte zu finden. Der Inhalt steht dabei auf jeden Fall meist erst an zweiter Stelle. Vielmehr möchte ich bei meinen Buchbesprechungen das Hauptaugenmerk auf die Gefühle legen, die das Gelesene bei mir ausgelöst hat. Verrisse findet man bei mir keine. Das liegt vielleicht daran, dass ich Bücher, die mir überhaupt nicht gefallen gar nicht erst weiterlese, sondern schnell auf die Seite packe. Ein weiterer Grund ist, dass mir die Zeit hierfür viel zu schade wäre. Ich möchte über das sprechen, das mich begeistert und andere Menschen im besten Fall mit dieser grenzenlosen Begeisterung anstecken.
Wenn man sich mit Blogs und Literatur beschäftigt, dann stolpert man zwangsläufig auch über andere Buchblogs. Welche Buchblogs liest du persönlich am liebsten? Welche kannst du guten Gewissens empfehlen?
Neben deinem Blog, der so herrlich erfrischend ist, ist es eine kleine, aber feine Auswahl an Buchblogs, die ich regelmäßig verfolge. Beispielsweise Frau Hemingway, die ihrer Seite ebenfalls einen neuen Anstrich verpasst hat, oder Mareike, deren neue Beiträge ich ohne Ausnahme immer sofort und auf der Stelle lesen möchte. Es gibt aber auch noch viele weitere lesenswerte Blogs. Alle kann ich hier nicht aufzählen, aber die, die ich am liebsten lese, findet ihr bei mir auf dem Blog verlinkt.
Kannst du dein absolutes Lieblingsgenre und deinen Lieblingsautoren benennen? Und mit welchem Genre wirst du einfach nie wirklich warm werden, egal wie oft du es versuchst?
Lange habe ich bevorzugt zu einem bestimmten Genre gegriffen, das mich zu dem Zeitpunkt besonders gereizt hat. Mittlerweile richte ich mich beim Lesen nicht mehr nach solchen Kategorien, sondern lese einfach das, was mich neugierig macht. Quasi wonach mir so der Sinn steht.

Welche drei Bücher willst du schon lange lesen und hast es trotzdem bisher nie geschafft?
‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ von Nino Nino Haratischwili. ‚Alles Licht, das wir nicht sehen‘ von Anthony Doerr. ‚Schiffbruch mit Tiger‘ von Yann Martel.
Und welche drei Bücher kannst du unbedingt anderen empfehlen?
‚Das größere Wunder‘ von Thomas Glavinic. ‚Das große Los‘ von Meike Winnemuth. ‚Ein wenig Leben‘ von Hanya Yanagihara.
Wenn man dich jetzt in deine Lieblingsbuchhandlung schickt und dir dazu 100 Euro in die Hand drücken würde, mit welchen Büchern würdest du wahrscheinlich wieder herauskommen?
Auf alle Fälle Was zu dir gehört von Garth Greenwell, Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt von Jesmyn Ward und Der tägliche Stoiker von Ryan Holiday und Stephen Hanselman.
Wo siehst du die Buchbloggerwelt in zehn Jahren?
Vielleicht ist sie noch größer oder kleiner als heute. Vielleicht gewinnen Buchblogger weiter an Bedeutung in der Literaturwelt. Vielleicht auch nicht. Wer weiß das schon. Am wichtigsten ist, dass man Spaß am Bloggen hat und dass man genau diese Liebe für Bücher in die Beiträge einfließen lässt. Heute wie in zehn Jahren.
 
Wie gehst du mit Hypes um? Lässt du dich davon beeinflussen oder liest du grundsätzlich nur das, was dich interessiert, egal ob Hype oder nicht?
Ich würde behaupten, dass ich nur das lese, was mich tatsächlich interessiert und Bestsellerlisten sind für mich sowieso kein Anhaltspunkt bei der Auswahl von Lesestoff. Dennoch wird man manchmal sicherlich von Hypes beeinflusst, in der Regel wahrscheinlich eher unbewusst. Trotz allem würde ich niemals ein Buch nur deshalb lesen, weil alle darüber reden, obwohl es mich kein bisschen interessiert.

Am wichtigsten ist, dass man Spaß am Bloggen hat und dass man genau diese Liebe für Bücher in die Beiträge einfließen lässt.

Abseits des Buchlebens: Für was kann man dich sonst noch begeistern? Was machst du, wenn du keine Bücher in der Hand hast?
Es mag nun ein wenig klischeehaft klingen, aber abgesehen vom Lesen verbringe ich natürlich am liebsten Zeit mit meinen Lieblingsmenschen. Lecker essen, draußen eine Runde mit dem Hund spazieren und anschließend einen guten Film schauen. Mehr braucht es nicht. Seit einigen Wochen verbringen mein Freund und ich unsere Abende mit Schach spielen. Ich verliere zwar nach wie vor immer, habe aber trotzdem unfassbar viel Spaß dabei und finde es generell sehr entspannend. Und der Fernseher bleibt auch aus.
Und was wolltest du sonst schon immer mal sagen?
Ein großes Dankeschön an dich, dass ich dir diese spannenden Fragen beantworten durfte. Das hat mich wirklich sehr gefreut. Ansonsten kann ich nur eins sagen: Macht das, was ihr gern macht. In jeglicher Hinsicht und auf alle Lebensbereiche bezogen. Und immer schön Bücher lesen, das sowieso!

Wenn ihr jetzt neugierg geworden seid, dann schaut doch unbedingt mal bei Juliana von Wunderliteratur vorbei und lasst euch von den vielen tollen Beiträgen inspirieren. Ihr könnt auch hier folgen:

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